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DM: Zwei Kämpfer, starke Ergebnisse - ACZ mischt in der Spitze mit

Bei der deutschen U20-Meisterschaft wird Noah End deutscher Vizemeister und Lenox Schulz erkämpft sich einen starken 5. Platz.

von Uwe End
DM: Zwei Kämpfer, starke Ergebnisse - ACZ mischt in der Spitze mit

Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der U20 im griechisch-römischen Stil in Zella-Mehlis (Thüringen) zeigten unsere beiden Topathleten Noah End und Lenox Paul Schulz starke Leistungen und bewiesen eindrucksvoll, dass sie zur deutschen Spitze gehören.

In der Gewichtsklasse bis 55 kg traf Noah End gleich zu Beginn auf seinen bekannten Konkurrenten Lenny Wörner aus Nordbaden. Beide Athleten gehören dem Nationalkader 2 an, sodass ein Duell auf Augenhöhe erwartet wurde – und genau das bekamen die Zuschauer zu sehen. In einem spannenden und hart umkämpften Match musste sich Noah am Ende denkbar knapp mit 2:3 geschlagen geben. Trotz der Niederlage überzeugte er mit einem starken Auftritt und verlangte seinem Gegner alles ab. In den folgenden Kämpfen ließ Noah jedoch keinen Zweifel an seiner Klasse aufkommen und gewann diese jeweils souverän durch technische Überlegenheit. Am Ende sicherte er sich verdient den Titel des Vize-Deutschen Meisters.

In der Gewichtsklasse bis 72 kg stellte sich Lenox Paul Schulz einem hochkarätigen Teilnehmerfeld mit insgesamt 23 Athleten. Keine leichte Aufgabe, zumal zahlreiche Topringer am Start waren. Lenox startete stark ins Turnier und gewann seinen Auftaktkampf ebenso wie die beiden folgenden Begegnungen jeweils durch technische Überlegenheit. Im vierten Kampf ging es schließlich um den Einzug ins Finale. Dort traf er auf den späteren Deutschen Meister Finn Kühn von der SV Luftfahrt Ringen Berlin. In einem packenden Duell führte Lenox bis zehn Sekunden vor Schluss noch mit 7:6, ehe sein Gegner durch eine Unachtsamkeit zwei entscheidende Punkte erzielen konnte. So musste sich Lenox am Ende unglücklich mit 7:8 geschlagen geben.
Damit blieb ihm der Kampf um Platz drei am nächsten Tag. Im kleinen Finale traf er auf Artur Gottfried vom SV Johannis Nürnberg 07, der den Kampf dominierte und Lenox schließlich schulterte. Unglücklicherweise verletzte sich Lenox dabei auch noch am Ellenbogen und trat unmittelbar danach die Heimreise nach Heidelberg an, um sich in einer Klinik behandeln zu lassen.
Trotz dieses bitteren Ausgangs erreichte Lenox einen starken und respektablen fünften Platz.

Beide Ringer sind ein Aushängeschild für den AC Germania Ziegelhausen. Der gesamte Verein gratuliert zu diesen herausragenden Leistungen und ist stolz auf seine Athleten.
Lenox wünschen wir an dieser Stelle eine schnelle und vollständige Genesung!

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